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Krypto & Vertrieb

Vertrieb, Handel und Erlaubnispflicht

Die Erlaubnispflicht ist – insbesondere wegen der technischen Besonderheiten –  eine rechtlich komplexe Frage. Auch global betrachtet gibt es noch keine übergreifenden Regelungen. Zum Beispiel erklärte Japan die offizielle Anerkennung, in Österreich kann man Bitcoins an jeder Poststelle kaufen und in Deutschland debattieren die Gremien, immer noch ohne Ergebnis, wie Deutschland künftigen mit dem Cybergeld umgehen wird. 

BaFin & Stimmungslage

Richtig ist natürlich der Hinweis der BaFin, dass virtuelle Währungen noch eine sehr hohe Volatilität mit  +/-Kursschwankungen von über zehn Prozent innerhalb eines Tages aufweisen können. Für ein Verbot virtueller Währungen gibt es allerdings auf Basis der aktuellen Gesetzeslage keine Grundlage. Die nachstehenden Ausführungen Position 1 -5 spiegeln die aktuelle Meinung der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht).

Position 1. Keine erlaubnispflichtige Tätigkeit im Handel

Die bloße Nutzung von Bitcoin & Co.  ist als Zahlungsersatz für Bargeld keine erlaubnispflichtige Tätigkeit. Ein Dienstleister oder Lieferant kann sich dadurch gemäß BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) seine Leistungen mit virtueller Währung bezahlen lassen, ohne dass er dadurch Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen erbringt. Gleiches gilt für den Kunden. 

Position 2. Mining von Bitcoin & Co. ist keine erlaubnispflichtige Tätigkeit

Ebenso stellt das Mining von virtuellen Währungen  an sich kein erlaubnispflichtiges Geschäft dar, da der „Miner“ die virtuelle Währung nicht selbst emittiert oder platziert. Auch der Verkauf selbst geschürfter oder erworbener Coins,  oder deren Ankauf sind grundsätzlich nicht erlaubnispflichtig. Zwar stellt das Mining an sich kein erlaubnispflichtiges Geschäft dar, bieten jedoch Mining-Pools gewerblich Erlösanteile aus geschürften und veräußerten virtuellen Währungen z. B. gegen die Überlassung von Rechnerleistung durch den Nutzer an, sind sie i. d. R. erlaubnispflichtig tätig.

Position 3. Erlaubnispflicht für Plattformen und Börsen

Der gewerbliche Handel mit virtuellen Währungen erfolgt häufig über Internet-Marktplätze und Plattformen, die umgangssprachlich auch als Börsen bezeichnet werden. Wenn eine derartige Plattform im eigenen Namen gewerbsmäßig virtuelle Währungen für fremde Rechnung an- und verkauft, wird ein erlaubnispflichtiges Finanzkommissionsgeschäft betrieben. Ein erlaubnispflichtiges Finanzkommissiongeschäft ist erfüllt, wenn:

  • die Teilnehmer den Plattformen gegenüber bis zur Ausführung der Order weisungsbefugt sind, indem sie die Zahl und den Preis der Geschäfte vorgeben
  • den jeweiligen Teilnehmern ihre Handelspartner nicht bekannt sind und die Plattform nicht als Vertreter der Teilnehmer, sondern im eigenen Namen auftritt
  • die wirtschaftlichen Vor- u. Nachteile die Teilnehmer treffen, die Geld auf Plattform-Konten überweisen oder virtuelle Währungen auf deren Adressen übertragen
  • die Plattform verpflichtet ist, den Teilnehmern über die Ausführung der Geschäfte Rechenschaft abzulegen und angeschaffte virtuelle Währungen zu übertragen
Position 4. Erlaubnispflicht bei multilateralen Handelssystemen

Quelle Wikipedia:

Ein multilaterales Handelssystem (englisch multilateral trading facility, abgekürzt MTF) ist ein von einem Finanzdienstleister, einer Wertpapierfirma oder einem Marktbetreiber eingerichtetes und betriebenes, börsenähnliches Netzwerk bzw. multilaterales System mit dem Ziel, eine Vielzahl von Anbietern und Nachfragern auf dem Finanzmarkt nach bestimmten Regeln zusammenzuführen. Das erste multilaterale Handelssystem in Deutschland war die in Berlin betriebene Handelsplattform Tradegate. Mittlerweile wurde diese als Börse zugelassen. Ein weiteres multilaterales Handelssystem ist das von Großbanken betriebene Turquoise.

Quelle BaFin:

Die multilateralen Handelssysteme stehen in Konkurrenz zu den etablierten Börsen. Dies bedeutet, dass ein Regelwerk über die Mitgliedschaft, den Krypto Handel zwischen den Mitgliedern und Meldungen über abgeschlossene Geschäfte vorliegt. Eine Handelsplattform im technischen Sinne ist nicht erforderlich. Multilateral bedeutet, dass der Betreiber nur die Parteien eines potenziellen Geschäfts über virtuelle Währungen zusammenbringt. Als Interesse am Kauf und Verkauf zählen auch Interessenbekundungen, Aufträge und Kursofferten. Eine Vielzahl von Personen bedeutet vor allem, dass es nicht eines Auftrags zur Vermittlung im Einzelfall bedarf. Die Interessen müssen nach dem Regelwerk durch Software oder Protokolle zum Vertragsabschluss zusammengeführt werden, ohne dass die Parteien im Einzelfall entscheiden können, ob sie ein Geschäft mit virtuellen Währungen mit einem bestimmten Vertragspartner eingehen wollen. Ob der Vertrag anschließend innerhalb des Systems abgewickelt wird, ist ohne Belang.

Multilaterale Handelssysteme sind daher insbesondere bei Plattformen naheliegend, bei denen Anbieter virtuelle Währungen  einstellen und eine Preisschwelle festlegen, ab der ein Handel abgewickelt werden soll, oder bei denen Anbieter Transaktionen durch eine Hinterlegung absichern, indem sie der Plattform virtuelle Währungen übertragen und diese erst freigegeben werden, wenn der Anbieter die Zahlung bestätigt.

Position 5. Erlaubnispflichten beim An- und Verkauf

Anbieter, die als „Wechselstuben“ gesetzliche Währungen in VC oder VC in gesetzliche Währungen umtauschen, erfüllen den Tatbestand des Eigenhandels. Dieser liegt dann vor, wenn virtuelle Währungen nicht nur geschürft, gekauft oder verkauft werden, um damit an einem bestehenden Markt zu partizipieren, sondern ein besonderer Beitrag geleistet wird, um diesen Markt zu schaffen oder zu erhalten. Aufgrund des zusätzlichen Dienstleistungselements handelt es sich dann um erlaubnispflichtigen Eigenhandel. Dies ist etwa der Fall, wenn eine Person öffentlich damit wirbt, dass sie regelmäßig VC an- oder verkauft.

Praktischer Hinweis von krypto.shopping

In der Praxis ist bei Unternehmen die konkrete Funktionsweise oft nicht oder nicht deutlich beschrieben.  Anbieter, die die ohnehin bestehenden Risiken für die Nutzer von virtuellen Währungen erhöhen, unterfallen per Gesetz der Finanzaufsicht – ebenso wie Händler anderer Finanzinstrumente wie Aktien, Derivate und Devisen. Potenzielle Anbieter sollten daher frühzeitig eine Beurteilung zu ihrer geplanten Geschäftstätigkeit einholen, um zu klären, ob diese der Aufsicht unterliegt.

Die Empfehlung von kostenlosen Wallet Konten ist erlaubnisfrei

Die Empfehlung von kostenlosen Wallet Konten ist erlaubnisfrei. Wenn ein Kunde aus der Empfehlung eines Bekannten/einer Homepage/eines Tippgebers ein Konto eröffnet, empfehlen wir dennoch eine Belehrung im Rahmen der nachstehenden Haftungserklärung. Bei der nachstehenden Haftungserklärung handelt es sich um die Haftungserklärung der krypto.shopping, die gerne durch Deine eigenen Angaben entsprechend abgeändert werden kann.

Haftungserklärung

Die Seite krypto.shopping wird von der go-digital24 GmbH Netzwerk Mittelstand betrieben und gibt Tipps & Hinweise, welches Wallet Konto uns für die unterschiedlichen Anforderungen am geeignetsten erscheint. Es handelt sich in allen Fällen aber lediglich um eine Empfehlung, um z.B. schnell und unkompliziert € in eine digitale Währung zu wechseln (z.B. Bitcoins, Ethereum, Plus Token, usw.), Zahlungen über das eigene Wallet Konto an Akzeptanzstellen durchzuführen, bzw. zeigen wir Möglichkeiten auf, wie die digitale Währung wieder in € getauscht werden kann.

Wir selber sind an keinem der empfohlenen Wallets mit einer Unternehmensbeteiligung beteiligt. Jegliche Haftung ist von unserer Seite daher ausgeschlossen. Es ist aber üblich, dass wir von  Anbietern eine Empfehlungsprovision erhalten, wenn Du z.B. über unseren Empfehlungslink ein Konto eröffnest. Im Gegenzug bieten wir Dir dafür entsprechende Supportbetreuung zur Klärung Deiner Fragen, bzw. entsprechende Workshops und Nutzer-Tutorials an. Jedem User bleibt es aber immer selbst vorbehalten, diese Dienstleistung auch bei einem anderen Anbieter der eigenen Wahl zu nutzen.

Die Entscheidung über die Einzahlungen von Euro, Dollar, Yen, usw. oder die Entscheidung am Arbitragehandel teilzunehmen oder die Entscheidung Geld auf eine Masternode einzuzahlen muss immer aus der eigenen Überlegung passieren. Wir geben grundsätzlich keine Zusicherungen und Ergebnisprognosen, d.h. die gezeigten Einkommensbeispiele sind immer individuell und nicht übertragbar.

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